priSign services
priSign Rechnungsversand per E-Mail mit qualifizierter Signatur
Der Gesetzgeber fordert im Falle der elektronischen Rechnungsstellung eine eindeutige Identifizierung des Rechnungsstellers. Sein Beweggrund ist die ordnungsgemäße Behandlung des Vorsteuerabzugs. Um den daraus resultierenden Vorgaben der deutschen Finanzbehörden und dem § 14 III UStG zu entsprechen, sind konkrete Verfahren zugelassen. Im Einzelnen sind dies der Datenaustausch per EDI und die Nutzung der qualifizierten digitalen Signatur.
Geplant war, dass alternativ ab 1. Juli 2011 ein innerbetriebliches Kontrollverfahren zugelassen wird, das einen belastbaren Prüfpfad zwischen Rechnung und Dienstleistung herstellt.
Diese Erweiterung als Resultat der Umsetzung einer europäischen Richtlinie und im Rahmen des beschlossenen Steuervereinfachungsgesetzes integriert, führte in den Medien zu der irrigen Meinung, die digitale Signatur wäre für den elektronischen Rechnungsversand überflüssig. Das ist falsch!
Zum einen ist das Gesetz ist noch nicht bestätigt und es ist keine rückwirkende Gültigkeit zum 1.7.2011 zu erwarten zum anderen ist das interne Kontroll und Prüfverfahren nicht genau definiert und könnte im Zuge einer Absicherung zum Teil hohe Zertifizierungskosten verursachen.
Da die qualifizierte digitale Signatur ein international akzeptiertes Verfahren zur Sicherung der Authentizität und Integrität von Dokumenten darstellt, ist der Einsatz dieses Verfahrens nach wie vor empfehlenswert. Sie verbindet verschlüsselte digitale Angaben des Unterzeichners mit eindeutigen Prüfsummen des elektronischen Dokumentes.
Die qualifizierte digitale Signatur ermöglicht, dass ein elektronischer Beleg die gleiche Rechtsgültigkeit besitzt wie ein Papierdokument.
Technologisch verbirgt sich hinter der qualifizierten digitalen Signatur ein kryptographisches Verfahren. Ein persönlicher Schlüssel des Unterzeichners, der von einem Trustcenter vergeben wird, ist in einem sogenannten qualifizierten Zertifikat untergebracht. Dieses Zertifikat stellt einen elektronischen Ausweis des Unterzeichners dar und muss auf eine natürliche Person verweisen. Wenn ein Dokument signiert werden soll, wird aus dem Inhalt des elektronischen Dokumentes eine Prüfsumme gebildet, mit dem privaten Schlüssel des Unterzeichners verschlüsselt und als Signaturinhalt der weiteren Verarbeitung, z.B. Versand mit dem Dokument, zur Verfügung gestellt.
Der Versand erfolgt in der Regel per E-Mail. Grundsätzlich ist das elektronische Format des zu signierenden Dokumentes frei wählbar.
Mit priSign services erhalten die Kunden einen Signaturconnector, der die Funktionen Signieren und Verifizieren einem angeschlossenen Trustcenter überlässt. Das heißt, die priSign services verbinden die IT-Infrastruktur des Anwenders mit den Diensten eines Trustcenters transparent und sicher.
Die prilos AG bietet mit ihren Lösungen eine Automatisierung des gesamten E-Billing Prozesses an. Unabhängigkeit von Applikationen beim Rechnungsversender und -empfänger, Senkung von Akzeptanzschwellen, überblickbare Implementierungszeiten und hohe integrative Kompetenz zeichnen die Produkte und Leistungen aus. Vom Empfang und der Weiterverarbeitung einer elektronischen Eingangsrechnung bis zum rechtskonformen signierten Versand bieten die priSign Lösungen ein hohes Automatisierungspotenzial und enorme Kosteneinsparungen.
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